Aktuelles

Grossratswahlen

 

Unsere Rothristerin Muriel Fiechter Oberholzer kandidiert für den Grossrat.

 

Gib auch Du ihr deine Stimme!

 

Nachfolgender Link zeigt die SP-Liste aller Grossratskandidaten und Grossratskandidatinnen des Bezirks Zofingen

 

https://sp-aargau.ch/gr-zofingen/  

 

 

 


SP wirbt mit sinnvollem Recycling für Vaterschaftsurlaub

 

Die Rothrister SP-Sektion wurde während des Corona-Lockdowns kreativ und bastelte aus alten Wahlplakaten zwei Vogel-Brutkästen. Dabei zeigte sich: in der Vogelwelt wird der Vaterschaftsurlaub längst gelebt.

 

Das Recycling der SP-Plakate der Ständeratswahl 2019 hatte Erfolg: bereits nach kurzer Zeit zogen die ersten Spatzen ein. Dabei liess sich beobachten, dass sich beide Eltern-Teile an der Fütterung der stets hungrigen Jungvögel beteiligten. Vaterschaftsurlaub wird in der Vogelwelt schon lange erfolgreich gelebt.

 

«Der Begriff ‘Vaterschaftsurlaub’ ist etwas irreführend», findet SP-Präsident Nico Lehmann, «eigentlich sollte es ‘Familienzeit’ heissen. Die zwei Wochen sind nicht als Ferien zu verstehen, sondern als Unterstützung der Partnerin nach der Geburt des gemeinsamen Nachwuchses.» Es gehe darum, die Familie zu betreuen und es der Partnerin zu ermöglichen, sich von der kräftezehrenden Geburt auszuruhen. Männer könnten in dieser Zeit im Haushalt anpacken, die älteren Kinder betreuen und sich um administrative Aufgaben kümmern.

 

Auch die Rothrister SP-Grossratskandidatin Muriel Fiechter Oberholzer ist vom Vaterschaftsurlaub überzeugt: «Die Familie funktioniert doch wie eine kleine Firma. Wenn der ‘Chef’ ausfällt, muss jemand anderes den Laden schmeissen.» Die SP Rothrist setzt sich dafür ein dass die Stimmberechtigten sich am 27. September den Familienzusammenhalt der beobachteten Vögel als Vorbild nehmen und den Vaterschaftsurlaub endlich einführen. «Mit einem JA sorgen wir dafür, dass unsere Gesellschaft weiter solidarisch wächst und sich weiterentwickelt.» (mfi)

 


Elektronische ID

Der Bundesrat und das Parlament wollen einen historischen Systemwechsel: Private Unternehmen sollen in Zukunft den digitalen Schweizer Pass (E-ID) ausstellen und sensible private Daten verwalten. An die Stelle des staatlichen Passbüros treten Grossbanken, Versicherungsgesellschaften und staatsnahe Konzerne.

 

mehr dazu hier


Unsere Arbeit verdient gute Renten

Hast du schon die Initiative unterschrieben?

Was für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit dem «Dreizehnten» seit langem gang und gäbe ist, soll auch für Pensionierte gelten: Sie sollen eine 13. AHV-Rente bekommen. Pensionierte haben ein Leben lang gearbeitet. Sie sollen von ihrer Rente in Würde leben können. Doch genau das ist für viele Pensionierte Wunschdenken. Wir müssen die solidarische AHV stärken. Die SP Schweiz unterstützt darum die Initiative des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB) tatkräftig.

Jetzt hier unterschreiben


Transparenzinitiative

Wahl- und Abstimmungskampagnen werden auch bei uns immer teurer. Trotzdem ist die Schweiz das einzige Land Europas, das die Finanzierung von Parteien und anderen politischen Akteuren nicht regelt. Oft kann die Bürgerin oder der Bürger nur spekulieren, wer hinter den Kampagnen steckt, wie stark der finanzielle Einsatz von Unternehmen, Lobbys und Einzelpersonen ist. Die Transparenz-Initiative ändert das.

mehr dazu hier


Der „Lohngleichheits-Schuh“ drückt noch immer

Die Löhne bei Mann und Frau sind immer noch zwei verschiedene Paar Schuhe.

 

Nachdem die SP Rothrist anlässlich des Welt-Frauentags die Bevölkerung zu einem kleinen Spazier-Wettbewerb auf den Spuren der Frauen einlud - folgte der Aufruf zum schweizweiten Frauenstreiktag vom 14. Juni 2019!

 

Noch immer ist in der Schweiz die Lohngleichheit zwischen Frau und Mann nicht erreicht. Junge Frauen steigen mit acht Prozent weniger Lohn in den Arbeitsprozess ein. In ihrem Arbeitsleben steigt die Lohn-Differenz zu den männlichen Kollegen auf bis zu 20 Prozent an, was sich später auch auf die Renten auswirkt. Gleichzeitig übernehmen meist Frauen im privaten Bereich Hausarbeit und Kindererziehung. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt damit ein schwieriges Unterfangen.

 


Nico Lehmann neuer Präsident der SP Rothrist

Die SP Rothrist geht mit einem neuen Präsidenten ins Wahljahr 2019. Die 29-jährige Mirjam Erne gibt das Präsidium an Nico Lehmann ab.

 

Fünfeinhalb Jahre hat sie die SP Rothrist präsidiert. Nun gibt Mirjam Erne, Assistenz-Ärztin am Kantonsspital Olten, ihr Amt ab. „Da mich meine berufliche Zukunft weg von Rothrist führt, sage ich als Rothrister SP-Präsidentin Adieu.“ Erne kann mit Stolz auf ihre Amtszeit zurückblicken: „Gemeinsam gegen die Post-Schliessung, die Eingabe für eine sicherere Bahnhofs-Unterführung, die Geschenk-Aktion, Menschen begegnen und etwas bewegen – das waren für mich die grossen Momente.“ Es sei noch viel zu tun für ein Rothrist für Alle. „Aber ich bin überzeugt, dass mein engagierter Nachfolger Nico Lehmann viel in Rothrist wird bewegen können.“

 

Der vierfache Familienvater Nico Lehmann ist in Rothrist aufgewachsen. Nach einigen Wanderjahren, die ihn nach Fulenbach, Winterthur und Zofingen führten, lebt Lehmann seit 2007 wieder in Rothrist. Der 40-Jährige steht für eine konstruktive Politik ein. Seine besonderen Interessen gelten der Raumplanung und dem Umweltschutz. „Mein Ziel mit der SP Rothrist ist es, bei Gemeinde-Themen mitzuarbeiten und die Behörden sowie die Verwaltung zu unterstützen“, so Lehmann, der die gute Arbeit seiner Vorgängerin weiterführen will. Mit kreativen Aktionen will die SP in Rothrist ebenso auf ihre Anliegen aufmerksam machen wie mit wichtigen Voten an den Gemeindeversammlungen. „Es ist mir ein wichtiges Anliegen, die Solidarität innerhalb der Gemeinde zu fördern. In diesem Zusammenhang will ich auch die jüngeren Rothrister Bürger ansprechen und mobilisieren“, sagt Lehmann.

 

Die SP Rothrist dankt Mirjam Erne ganz herzlich für die tolle und mutige Arbeit in den vergangenen fünf Jahren.


Frauen-Duo gewinnt Lohngleichheits-Wettbewerb

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März lud die SP Rothrist zum friedlichen Spazier-Wettbewerb nach dem Motto „Schritt halten mit der Zeit“ ein. Die Aktion machte auf die immer noch herrschende Lohn-Ungleichheit in der Schweiz zwischen Mann und Frau aufmerksam. Passend zum Welt-Frauentag gewann ein Frauen-Duo aus Rothrist den Wettbewerb.

 

Der Rothrister SP-Präsident Nico Lehmann (Mitte) mit den beidenGewinnerinnen

des Spazierwettbewerbs Elisabeth Hegi (links) und Doris Peloso (rechts).

Beide erhielten einen Gutschein des Rothrister Blumenhauses Viola

 

Trotz der wechselhaften Wetterbedingungen folgten viele Spaziergänger*innen der Einladung der SP Rothrist. Insgesamt 284 rote Schuhe galt es zu finden. Die beiden Rothristerinnen Elisabeth Hegi und Doris Peloso kamen der gesuchten Zahl bei ihrem gemeinsamen Spaziergang am nächsten. Rothrists SP-Präsident Nico Lehmann überreichte den beiden Gewinnerinnen einen Einkaufsgutschein vom Blumenhaus Viola in Rothrist, damit sie sich bereits vorzeitig den Frühling in die Stube holen können.

 

Was passiert mit den Schuhen?

Auf einigen Streckenabschnitten mussten Schuhe und Flyer, die der scharfe Westwind und einige Spaßvögel überall verteilt hatten, zusammengesucht werden. Die SP Rothrist nutzte dabei die Gelegenheit, beim Einsammeln der Flyer und Schuhe gleichzeitig im Kampf gegen Littering auch anderen Abfall zu beseitigen.

Zudem fragten viele Leute bei der SP Rothrist an, was jetzt mit den vielen roten Schuhen passiert. Diese werden wieder sortiert und für andere Zwecke gebraucht. (mfi).


  Für alle

statt

für wenige


Liebe Rothrister*innen,

Die Wahlen vom 24. September 2017 sind vorbei und zum wiederholten Mal konnte die SP in Rothrist keinen Sitz im Gemeinderat ergattern. Obwohl sich die Partei mit Aktionen wie der Unterschriften-Sammlung für die Post sowie einer Petition für eine sicherere Bahnhofs-Unterführung stark eingesetzt hat, konnte sie die Bevölkerung nicht für ausgeglichene politische Verhältnisse im Gemeinderat gewinnen. Immerhin kehrte mit Daniela Weber eine Frau ins Gremium zurück.

Der bürgerliche Schulterschluss von SVP und FDP war sicher einer der Gründe für die Nichtwahl. Der Wahlkampf dieser Parteien zielte vor allem darauf hin, die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen. Ein Leserbrief, der mir und der SP Unfähigkeit zur Zusammenarbeit attestierte, wurde von der FDP Rothrist veröffentlicht. Zahlreiche Plakate in Rothrist wurden mutwillig abgerissen und zerstört. Solches Gebaren ist einer Demokratie eigentlich unwürdig.

Wie weiter? Die SP Rothrist wird sich weiterhin für die Anliegen der Bürger*innen in Rothrist einsetzen und dem neuen Gemeinderat, vor allem bei Abbau-Plänen, ganz genau auf die Finger schauen. Wer die Zukunft in Rothrist auch in unserem Sinne mitgestalten möchte, ist herzlich eingeladen, sich der SP als Mitglied oder Sympathisant anzuschliessen.

Mir bleibt nur noch, den 700 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern zu danken, die mir ihr Vertrauen ausgesprochen und für mich gestimmt haben. Dieses Resultat mag vielleicht nicht für den Gemeinderat gereicht haben, aber es motiviert mich, politisch aktiv zu bleiben und mich weiterhin für Rothrist einzusetzen.

 

Muriel Fiechter Oberholzer


SP Rothrist

schickt Frau ins Gemeinderat-Rennen

 Die SP will sich nach mehreren Jahren Absenz wieder einen Platz im Rothrister Gemeinderat sichern. Als Kandidatin hat die Partei einstimmig Muriel Fiechter Oberholzer nominiert. Die 38-jährige Sportjournalistin will im bisher rein männlichen Gemeinderat unter anderem auch die Stimmen der Rothrister Frauen repräsentieren.

Muriel Fiechter Oberholzer ist in Aarburg aufgewachsen und lebt seit 2012 in Rothrist. Bereits als Teenager hat sie Matchberichte des FC Rothrist für das Zofinger Tagblatt verfasst. Bis vor wenigen Jahren war sie aktive Volleyballerin beim VBC Rothrist und dort auch mehrere Jahre lang Vorstandsmitglied. "Aus meiner Erfahrung ist nicht nur der Steuerfuss wichtig, um eine Gemeinde attraktiv zu machen", so Fiechter Oberholzer, "ein breites und funktionierendes Vereinsangebot kann für Neuzuzüger ebenfalls ausschlaggebend sein." Als Mutter liegt ihr auch Bildung besonders am Herzen; gegen Kürzungen auf diesem Gebiet wehrt sie sich entschieden.


An den Gemeinderat Rothrist

z. H. Gemeindeamman Hans Jürg Koch

Gemeindeverwaltung Rothrist

4852 Rothrist

Rothrist, 04.07.2017

Eingabe der SP Rothrist, für eine sichere Bahnhofsunterführung in Rothrist, an den Gemeinderat

Sehr geehrte Herren Gemeinderäte

Heute übergibt die SP Rothrist auf dem Postweg und persönlich einen Brief an die Mitglieder des Gemeinderats. Dieser Brief enthält die Eingabe, welche der Parteivorstand der SP Rothrist aufgrund der Vorkommnisse vom 23. Juni am Bahnhof Rothrist stellt. In diese Eingabe fliessen die Rückmeldungen der Rothrister Bevölkerung mit ein.

1. Ausgangslage/ Hintergrund

Am frühen Morgen des 23. Juni 2017 überfiel ein bisher unbekannter Täter eine 21 – jährige Frau am Bahnhof Rothrist. Zuerst habe dieser sie bedroht und anschliessend sexuell missbraucht. Solch ein Vorkomnis ist untragbar.

Weiter liegt die Unterführung auch auf dem Schulweg für Kinder aus dem Aarequartier.

Ein Teil der Unterführung ist dabei nicht gut beleuchtet, was in den Abendstunden oder im Winter ein Risiko darstellt. Andererseits sind Nischen vorhanden wo früher Telefonkabinen standen. Rückmeldungen zu Folge, wurden mehrfach zwielichtige Gestalten in diesen Nischen gesehen. Die SP Rothrist sieht Handlungsbedarf: Die Unterführung am Bahnhof Rothrist muss sicherer gemacht werden.

2. Eingabe

Die SP Rothrist bittet den Gemeinderat um eine sichere Unterführung am Bahnhof. Die Unterführung muss heller werden. Dies kann durch das komplette Streichen der Unterführungswände in weiss und eine bessere Beleuchtung im vorderen Teil (Richtung Bahnhofstrasse) erreicht werden. Weiter bitten wir den Gemeinderat die Nischen, wo die Telefonkabinen früher standen zu verschliessen, damit sich in diesem Bereich niemand mehr verstecken kann. Die SP Rothrist ist überzeugt, damit ein Beitrag für eine grössere Sicherheit in unserem Dorf leisten zu können.

Die SP Rothrist bittet mit diesem Schreiben, die Eingabe anzunehmen und möglichst zeitnah umzusetzen.

Freundliche Grüsse

Mirjam Erne, Präsidentin SP Sektion Rothrist

Im Namen der SP Sektion Rothrist


Poststelle Rothrist bleibt erhalten

Der Widerstand der SP und der Rothrister Bevölkerung hat sich gelohnt! Die Poststelle Rothrist gehört nicht zu den Filialen im Aargau, die geschlossen werden, dies zumindest bis 2020, wie die Schweizerische Post bekannt gab.

Die SP Rothrist bedankt sich bei den über 1500 Rothristerinnen und Rothristern, die mit ihrer Unterschrift auf der SP-Petition ein Zeichen für ihre Post gesetzt haben. Somit hat sich jeder 6. Einwohner von Rothrist für den Erhalt der hiesigen Poststelle stark gemacht. “Unterschriften sammeln lohnt sich manchmal eben doch, so verschafft sich das Volk Gehör!”

Für unsere Poststelle Rothrist

Die SP setzt sich aktiv für die Erhaltung unserer Poststelle Rothrist ein.

Mehr dazu im Artikel des Zofinger Tagblatts HIER


SP Rothrist bedankt sich mit Rosen

Nach einem unglaublichen Unterschriften-Sammelerfolg hat sich die SP Sektion Rothrist am Samstag bei den Rothristerinnen und Rothristern mit Rosen bedankt.

Insgesamt 1300 Unterschriften, die eine Schliessung der Postfiliale im Dorf verhindern wollten, sind so zusammengekommen. Das bedeutet: Jede 6. Person in Rothrist hat sich mit ihrer Unterschrift zu der Poststelle bekannt.

Gemeindeversammlung

Die Unterschriften-Bögen wurden an der Gemeindeversammlung vom 8. Juni dem Gemeinderat übergeben. Einen Tag später teilte die Schweizerische Post mit, dass der Standort Rothrist vorerst bis 2020 erhalten bleibt. Die SP freut sich, dass die Bevölkerung die Möglichkeit zur Unterschrift genutzt hat, um ihrer Stimme Gewicht zu verleihen. Wir haben mit den vielen Unterschriften ein Zeichen für die Zukunft unserer Post Rothrist gesetzt und bedanken uns bei allen, die unterschrieben haben! 

 

SP-Präsidentin Mirjam Erne (links) und Muriel Fiechter Oberholzer überreichen Gemeindeammann Hans-Jürg Koch rund 1300 Unterschriften


Die SP sagt JA

zur Erweiterung des Schulhauses Bifang

Die SP freut sich, dass die Kinder und Lehrpersonen genügend Raum erhalten!

«Dem Gemeinderat fehlt bei der Schulraumplanung die Weitsicht»

Rothrist | 04.06.2016 10:30, egu1 Kommentar

Im 2012 eröffneten Schulhaus Bifang ist der Platz bereits wieder knapp. Dies rief an der Gmeind die Eltern auf den Plan. Dem Gemeinderat fehle bei der Schulraumplanung die Weitsicht, war der Tenor. Jetzt wird ein provisorischer Container gefordert.

Mangelnder Schulraum wird zum Dauerthema in der Wachstumsgemeinde Rothrist. In den letzten fünf Jahren ist die Bevölkerung um 867 Personen auf 8679 Einwohner angewachsen. Mit der steigenden Bevölkerungszahl gibt es auch mehr Kinder an den Schulen. «Wie viele neue Schüler zu erwarten sind, können wir ebenso wenig voraussehen wie ihr Alter und damit die Klassenzuteilung. Auch wissen wir nicht, wohin sie ziehen», sagte Hans Jürg Koch. Der Rothrister Ammann informierte am Schluss der Gmeind eingehend über die Situation und die Pläne. Dies unter anderem, weil der Gemeinderat von Eltern aus dem östlichen Teil von Rothrist ein Schreiben erhalten hatte.

Darin geht es unter anderem, dass der vor drei Jahren fertiggestellte Schulhausneubau Bifang räumlich an seine Grenzen stösst. Für die Schüler der 6. Klasse bedeutet dies, dass sie nach den Sommerferien in der Winterhalde die Bank drücken. Dies stösst Kurt Moor «als Rothrister und besorgter Vater» sauer auf. Im Namen verschiedener Eltern monierte er, dass dem Gemeinderat bei der Schulraumplanung die Weitsicht fehle. Als Berechnungsgrundlage könne die Erhebung des Bundesamtes für Statistik beigezogen werden. «Diese zeigt auf, dass Rothrist eineinhalb Mal schneller wächst als der gesamte Aargau und die Schweiz.» Zudem bewillige der Rat Baugesuche und so sei bekannt, wo gebaut werde. Im Namen der Eltern forderte er eine rasche Lösung gegen die Schulraumknappheit im Osten der Gemeinde. Konkret soll ein provisorischer Container aufgestellt werden. Moor gab zu bedenken, dass der Hallenbadneubau 16 Mio. Franken kosten werde. Bei einer Betriebsdauer der Anlage von 40 Jahre schlage dies mit über 33000 Franken pro Monat zu Buch. Drei provisorische Schulräume würden monatlich 50 Franken und pro Rothrister und Jahr 6 Franken bedeuten. «Es wäre schön, wenn unsere Kinder mittags daheim essen können. Wenn sie in die Winterhalde müssen, reicht die Zeit nicht, ausser wir holen sie ab», sagte Moor.

Annexbau für Schulhaus Bifang
Ammann Koch betonte, dass die Behörden seit Anfang Jahr einen Projektierungskredit für den Annexbau im Bifang vorbereiten. Dieser werde im November an der Gmeind zur Abstimmung vorgelegt. Abgeklärt werde auch die Überbrückung mit Provisorien, um Raum und Ausweichmöglichkeit zu schaffen. Denn es stehen Sanierungen an, wie die der bald 50-jährigen Bezirksschule sowie später beim Dörfli 1 und 2. Ein Provisorium sei nicht so kostengünstig, sondern komme pro Schulraum zwischen 300000 und 400000 Franken zu stehen. Dies weil die Grundkosten für Anschlüsse, Fundament und Einrichtung gleich hoch wie bei einem fixen Schulzimmer seien, das 500000 Franken kostet. Koch gab zu bedenken, dass die Schulraumplanungskommission versuche die Entwicklung vorauszusehen. Dies aber nur teilweise möglich sei, weil neben dem Wachstumsfaktor die Veränderungen an der Schule dazukommen. Als Beispiele nannte er die Strukturreform 6/3 mit dem zweijährigem Kindergarten-Obligatorium, die Verschiebung des Einschulungstags, Blockzeiten und Sonderstunden. Investiert werde aber. In den letzten vier Jahren wurden drei Schulhäuser für über 22 Mio. Franken erstellt. Zudem wurden 2 Mio. in den Unterhalt und die Anpassung der 5 Schulgebäude gesteckt.

«Fakt ist, die Gemeinde hat genügend Schulraum, der aber nicht für alle ideal gelegen ist.» Aktuell würden 61 Schulzimmer für die 55 Abteilungen vorhanden sein. Ab August seien es 59 Abteilungen. Die Schulpflege teile die Klassen gewissenhaft ein. «6.-Klässler haben schon immer für die Oberstufe das Schulhaus gewechselt. Wenn es sein muss, ist es zumutbar, dass 5.- oder 6.-Klässler als ganze Klasse in die Winterhalde wechseln», sagte Ammann Koch und versicherte: «Wir finden eine Lösung, aber es hängt auch von den finanziellen und personellen Ressourcen der Gemeinde ab.»

 

... Die Erweiterung des Bifang-Schulhauses ist nach fünf Jahren unumgänglich. 4,98 Millionen Franken kostet der Neubau. Den Kredit haben die Rothrister Stimmberechtigen gutgeheissen.

 

Der Neubau am Natternweg soll ab August 2019 samt Spezial-, Gruppen- und Nebenräumen einen zweiten Primarschulzug mit sechs Klassen aufnehmen. Die 99 von 5608 Stimmberechtigten haben auch der Entschädigung des Gemeinderates für die Amtsperiode 2018/21 zugestimmt. Diese beläuft sich für den gesamten Gemeinderat auf 249500 Franken für die 150 Stellenprozente, die wie bisher auf die fünf Mitglieder aufgeteilt werden


Die SP fordert Tempolimitierungen und Kontrollen in den Quartieren

Mit 107 km/h durchs «Breiten»-Quartier

Rothrist | 14.12.2015 11:16, zto1 Kommentar

Am vergangenen Freitag raste ein 19-jähriger Autofahrer mit 107 km/h über die Rothrister Breitenstrasse. Er ist nun nicht nur den Führerschein, sondern auch sein Auto los

 

Auf der Breitenstrasse in Rothrist führte die Regionalpolizei Zofingen am frühen Freitagabend eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Auf dieser Strasse, welche mitten durch ein Wohnquartier führt, gilt die innerorts übliche Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Kurz vor 20 Uhr erfasste das Radargerät einen Alfa Romeo mit 107 km/h. Nach Abzug der gesetzlichen Toleranz ergibt sich eine strafbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 52 km/h.

Der Polizist, der das Radargerät bediente, verbreitete das Messresultat über Funk. Der Lenker war bald ermittelt. Eine Polizeipatrouille traf den 19-jährigen Italiener wenig später an seinem Wohnort in der Region an.

Die Kantonspolizei Aargau schaltete sogleich die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm ein. Dieser eröffnete eine Strafuntersuchung nach Artikel 90 Absatz 3 des Strassenverkehrsgesetzes, welcher als «Raserartikel» bekannt ist. Aufgrund der krassen Geschwindigkeitsüberschreitung beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft das Auto. Seinen Führerausweis musste der Neulenker auf der Stelle abgeben.